Zen

Zen-Kreis

„Zazen ist das Dharma-Tor von Frieden und Freude.“
(„Zazengi“ [alt-traditionelle Zen-Anweisung der Rinzai-Schule]; „Fukanzazengi“ von Meister Dôgen [der Gründer der japanischen Sôtô-Schule, 13.Jh])

Das Wort „Zen“ (jp.; chin.: „Chan“) stammt vom Sanskrit-Wort „dhjana“ und bedeutet: tiefes In-sich-Einkehren oder Sich-Versenken. Der Übungsweg des Zen ist in der mahayana-buddhistischen Tradition im alten China als Weg zum direkten Erfassen der Wahrheit gepflegt worden.

Die Blütezeit dieses Zen-Buddhismus erstreckt sich über die Zeit vom 7. bis zum 14. Jh. n.Chr., in der die „Fünf Schulen“ (Sôtô, Rinzai, Unmon, Igyô, Hôgen) als Hauptströmungen lebendig waren. Im 12. und 13. Jh. erreichte diese Bewegung – hauptsächlich Sôtô und Rinzai, da die anderen drei Schulen inzwischen verschwunden waren – Japan und hat sich dort weiter entfaltet.

Heute ist die Relevanz des Zen-Weges umso aktueller, als das Wissen universal geworden ist, dass die tiefste „Wahrheit“ des Lebens über Worte und Konzepte hinausgeht und nur unmittelbar erfahren und praktiziert werden kann – so wie es im Zen immer schon kompromisslos vertreten wurde.