Teilnehmerstimmen zur Palliativ-Spirituellen Fortbildung PSF 2016/17

„Der auf 18 Monate angelegte palliativ-spirituelle Kurs mit der Überschrift "Die Kunst des Sterbens im Leben lernen" erweist sich nicht erst nach dem inzwischen dritten Kursblock als die beste Fort- und Weiterbildung, die ich in 30 Jahren Tätigkeit in der Medizin und als Arzt erlebe.

Formal und inhaltlich ist das Programm sehr reichhaltig und inspirierend. Kulturhistorische, therapeutische, medizinische und philosophische Aspekte der existenziellen Erfahrung des Todes als Teil unseres Lebens werden von qualifizierten Referenten dargestellt und so mit eigenen und fremden Perspektiven vergleichbar. Die Kursblöcke sind intensiv, gut moderiert und übertreffen meine Erwartungen.

Frei von esoterischen oder dogmatischen Denkmustern beschäftigen sich etwa 25 KursteilnehmerInnen gemeinsam mit dem Leben und dem Sterben und setzen sich differenziert und neugierig mit der eigenen Sterblichkeit und der "ars moriendi" auseinander. Die Gruppe ist bunt gemischt, ernsthaft bei der Sache, mit viel persönlichem Erfahrungshintergrund.

Individuelle Lebens- und Sterbenserfahrungen und die damit verbundenen Vorstellungen und Überzeugungen werden in der PSF bereichert, gefestigt oder verändert. Trotz (oder aufgrund) der oft sehr persönlichen und emotionalen Gespräche und Übungen kommt atmosphärisch nach meinem Empfinden nie eine Schwere auf, bleibt die Stimmung stets entspannt, zugewandt und offen.

Als erfahrener Arzt in der eigenen Lebensmitte betrachte ich es als Glücksfall, an der Palliativ-Spirituellen Fortbildung teilnehmen zu dürfen. Der Kurs setzt für Menschen, die sich privat oder beruflich mit dem Sterben und dem Tod als Teil unseres Lebens und universelle Lebenserfahrung beschäftigen, meines Erachtens in vielerlei Hinsicht Maßstäbe. Für die damit verbundene Erfahrung bin ich schon jetzt sehr dankbar und freue mich noch bis Ende 2017 über meine weitere Teilnahme.“

Dr. med. Andreas Weidmann | Neurologe


„Die PSF […] hat mir in der Arbeit im Umgang mit Sterbenden Sicherheit gebracht. In der letzten Lebensphase werden Menschen mit ihrem Leben und dem Tod konfrontiert, hier tauchen die Lebensfragen auf und es kommt viel Spiritualität hoch. Um diese Menschen und ihre Zugehörigen begleiten zu können, braucht es für uns Begleitende und Pflegende eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema und mit dem eigenen Leben und Sterben. Wir benötigen Wissen zur Symptomlinderung, damit die Sterbenden Lebensqualität und Sicherheit erfahren und sich in den Prozess bringen können und wir brauchen Wege und Möglichkeiten dem Leid, Trauer, Angst... zu begegnen ohne uns selbst dabei zu verlieren.

Die PSF hat in dieser Hinsicht meine Bedürfnisse voll gedeckt: ich habe viele Anregungen erhalten im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen, Selbsterfahrungen machen können und meine eigene Endlichkeit spüren dürfen, Rituale (in verschiedenen Religionen) kennenlernen können. Das Thema Kommunikation am Krankenbett ging in die Tiefe und weiter hinaus als meine bisherigen Erfahrungen mit Gesprächsführung. Die Möglichkeit der Selbstfürsorge mittels MBSR ist ein guter Weg, um den Belastungen des Arbeitsalltags entgegen zu wirken. Es hat mich erstaunt, wie stark ich durch die gezielten Meditationen und durch Hinführung der Dozenten in eine tiefgehende Auseinandersetzung gekommen bin.

Bereichernd empfand ich, dass dieser Kurs nicht festgelegt war auf eine Berufsgruppe. Durch die verschiedenen Berufs- und Altersgruppen kamen unglaublich vielseitige Erfahrungen und Beiträge in die Gruppe. […]“

Marianne Bourgeois | Krankenschwester


„Die Bedeutung dieser Fortbildung für die individuelle Weiterentwicklung, für die Gesellschaft und ihren Umgang mit sterbenden Menschen kann m.E. gar nicht hoch genug angesetzt werden. […] Für dieses zweijährige Fortbildungsprojekt konnten namhafte Experten unterschiedlicher Ausrichtung (Religionswissenschaftler, Ärzte, Hospiz-Gründer, Achtsamkeits-Spezialisten, usw.) als Dozent(inn)en gewonnen werden, die eine große Vielfalt von Themen überzeugend vorgestellt haben […]. Darüber hinaus ist die […] Offenheit und Toleranz der Protagonisten des Hauses und die von grundsätzlicher Nachdenklichkeit geprägte Arbeitsweise bei dieser Fortbildung hervorzuheben, was nicht nur zu einer […] von Reflexion getragenen Sprechweise geführt hat, sondern maßgeblich zu einer […] gegenseitigen Wertschätzung zwischen allen Beteiligten ganz wesentlich beigetragen hat.

Mein Studium an mehreren Universitäten Europas hatte ich 1977 in Oxford abgeschlossen und im Alter habe ich mich nun dieser Palliativ-Spirituellen Fortbildung zugewandt, womit sich der bisherige wissenschaftliche Blick nun sozusagen von „Außen“ nach „Innen“ und zu neuen […] Lernprozessen zugewandt hat, die mich wieder zur Studentin gemacht haben und mir dabei aufgrund der Qualität der Fortbildung, die ich qualitativ auf die gleiche Ebene wie Oxford stellen würde, […] immer wieder wichtiges Anschauungsmaterial für die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen bieten.“

Prof. Dr. Gabriele Winkler | Universität Tübingen


„Was erwarte ich? […] Was will ich von mir preisgeben? Wie kann ich das, was ich erfahre einbringen, in meine Tätigkeit als Hospizhelferin und in mein eigenes Leben? Und dann auch: kann ich eine so lange Zeit dranbleiben? Das waren die Fragen vor Beginn der palliativ-spirituellen Ausbildung. Ich wurde und werde positiv überrascht.

Um Entspannungstechniken ging es im ersten Block. […] In weiteren Blöcken wurden die medizinischen Grundlagen vorgestellt, über den Umgang mit Verlust, Ängsten und Trauer berichtet und vor allem das Thema „Heilende Kommunikation“ hinterließ tiefe Spuren in mir und nahm ich als besonders hilfreich und direkt übertragbar wahr […].

Daneben konnte ich beeindruckt erleben, wie die verschiedenen Sterbephasen, musikalisch ausgedrückt werden können. Musik war übrigens ein omnipräsentes Medium, das auf vielfältige Weise in der letzten Lebensphase trösten, beruhigen und erfüllen kann. Im interkulturellen Bereich konnten wir etwas über die Entwicklung einer kultursensiblen Haltung in der palliativ-spirituellen Begleitung erfahren und lernten Rituale aus anderen Religionen kennen.

Der für mich persönlich beeindruckendste Block war der, in dem wir uns mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen hatten. Wie gehören Leben und Sterben zusammen? Sehr einfühlsam wurde dort von der Referentin eine Atmosphäre geschaffen, die es ermöglichte, uns wahrhaftig unserer eigenen Endlichkeit zu stellen. […]

Dies alles ist nur ein Auszug aus dem vielfältigen Ausbildungsprogramm und alle Themen erlebe ich als sehr hilfreich sowohl für meine Arbeit als ehrenamtliche Hospizhelferin als auch für meine ganz persönliche spirituelle Entwicklung.

Die Referentinnen und Referenten waren/sind […] kompetent, achtsam, erstaunlich kreativ, authentisch, haben teilweise eigene persönliche Erfahrungen eingebracht und verstanden es, unsere Aufmerksamkeit zu jeder Zeit zu fesseln.

Ich nehme sehr viel Wissenswertes mit und – was mir noch wichtiger ist – ich habe das Thema Sterblichkeit präsenter in mein Leben integriert, nach dem Motto: Wie wir leben, so sterben wir.“

Bärbel Scholz | Ehrenamtliche Hospizhelferin


„Fast am Ende meiner Palliativ-Spirituellen Ausbildung angekommen, möchte ich denjenigen, die nach mir diesen Weg einschlagen kurz meine Erfahrungen skizzieren. Wenn ich die Ausbildung in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es das Wort REICH. Ich gehe reich an Wissen und Erfahrung aus diesen 18 Monaten. Reich an Erlebtem und gelebten Inspirationen, die ich während der Weiterbildung erhalten habe.

Uns haben die unterschiedlichsten Experten (Klangtherapeuten, Achtsamkeitstrainer, Musiktherapeuten, Professoren aus verschiedenen Fachrichtungen, religiöse Gelehrte aus den wichtigsten Weltreligionen, Ärzte und Fachkräfte aus Hospizen etc.) begleitet. Diese bunte und tiefe Mischung aus Wissen, Erfahrung und praxisnahem Alltagsbewusstsein entlassen mich bestens vorbereitet in die Palliativbegleitung.

Inspiriert durch verschiedene Themenblöcke der Ausbildung, habe ich zusätzlich die Aspekte vertieft, die mich besonders angesprochen hatten. So habe ich mir zum Beispiel ein achtwöchiges Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn gegönnt, um tiefer in das Thema „Achtsamkeit“ und „Meditation“ einzusteigen […]. Außerdem habe ich eine Ausbildung zum „Entspannungs-Coach“ mit Klang gemacht. […] Ein wundervoller Weg, um mit Menschen zu arbeiten, gerade, wenn es keiner Worte bedarf. Last but not least bin ich zum buddhistischen Zentrum Lerab Ling in Frankreich gereist, das Sogyal Rinpoche gegründet hat. Er ist der Verfasser des Buches „Das tibetische Buch vom Leben und Sterben“ - eine quasi „Grundlektüre“ für die Palliativarbeit wie ich finde. Und auch dort konnte ich vieles vertiefen, was mir die Palliativausbildung zuvor eröffnet hatte.

Dieser hier beschriebene Weg, hat sich für mich durch die inspirierenden Vorträge und den intensiven Austausch in der Gruppe und mit den Dozenten erst erschlossen. Diese Ausbildung hat mir REICHlichst Möglichkeiten geboten, um mich persönlich zu entwickeln und um bestens für meine ehrenamtliche Arbeit als Sterbebegleiter gerüstet zu sein.

Mein Gefäß ist reich gefüllt und ich fühle mich auf geistiger, emotionaler und auch auf seelischer Ebene bereit Menschen auf Ihrem letzten Lebensweg zu begleiten sowie deren Angehörige.“

Marcel Leeb | Ehrenamtlicher Palliativbegleiter


„Die Palliativ-Spirituellen Fortbildung im Domicilium ist geprägt durch die Vielfalt der ausgezeichneten Dozenten und der interessanten Themen und ein großer Gewinn für meine Arbeit im Palliativbereich und der Seelsorge.
Es ist sehr hilfreich,
- die medizinischen Zusammenhänge zu erfahren,
- Achtsamkeit zu lernen und zu üben,
- das Heilsame der Musik zu erkennen,
- über Rituale beim Sterben in anderen Religionen und Kulturen zu hören,
- die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen zu überprüfen,
und - nicht zuletzt - immer wieder mit dem eigenen Sterben konfrontiert zu werden.“

Elisabeth Hahn | Ehrenamtliche Palliativbegleiterin


„Die Palliativ Spirituelle Ausbildung habe ich als eine sehr bereichernde, vielseitige und lebensbejahende Fortbildung empfunden. Die Inhalte zeigen nicht nur in meinem beruflichen, ehrenamtlichen sondern auch im privaten Bereich einen enormen Einfluss. Die Kombination aus Natur- und Geisteswissenschaften in Wissenschaft und Praxis mit all ihren Ambivalenzen und Ergänzungen ist ein Rundumschlag und zeigt die Fülle unseres heutigen Lebens. So empfand ich die Kursleitung durch Prof. Dr. Michael von Brück als Spirituelle Leitung und Prof Dr med. Stefan Lorenzl als Medizinische Leitung sehr gelungen um einen weiten Bogen über viele Aspekte des menschlichen Lebens zu schlagen.

Mich persönlich hat die Reise zum Thema Leben und Sterben durch die Theologie, Sprachen, Religionen, Kulturen sehr begeistert und mein Verständnis von Religion neu definiert. Auch der Begriff der Spiritualität hat jetzt eine andere Bedeutung für mich. Sich dem Thema Sterben zu nähern, in dem ich mich mit meinem Leben beschäftige war ein sehr tiefe Erkenntnis. Diese Erfahrung wurde noch unterstützt durch ein Fünf-Tage-Retreat in dem Selbsterfahrung im Mittelpunkt stand. […]

Ist die Selbstreflektion einmal geweckt und die Entdeckungsreise gestartet, so bot diese Ausbildung gleich den nächsten Schritt. Die Beschäftigung mit dem Thema Kommunikation und – zu meiner großen Erleichterung - nicht in Form von einem Kommunikationstraining. Kommunikation als eine Frage der Haltung zu betrachten, das machte uns Prof. Dr. Claus Eurich unter dem Thema Heilende Kommunikation begreiflich. […]

So bunt die Inhalte dieser Ausbildung auf den ersten Blick erscheinen und mich dadurch sehr begeisterten, so gibt es einen roten Faden und eine Klammer, die alles umschließt. Die Verlinkung bei allen Themen mit der tiefen Erfahrung der Stille und Meditation als durchgängiges Element in allen Einheiten und Motor für ein tieferes Verständnis vieler Themen.

Bevor ich anfing sterbende Menschen zu begleiten, sah ich keine Verbindung zum Thema Stille und Meditation. Dies änderte sich rasch, als ich einen älteren Menschen begleiten durfte, den ich erst kennenlernte als er nicht mehr sprechen konnte. Einfach nur da sein; ohne Anliegen, Intention und eigener Bedürftigkeit. Das ist eine hohe Kunst, die ich in diese Ausbildung erfahren durfte.“

Pia Geffert | Ehrenamtliche Palliativbegleiterin


„Ich habe mich aus beruflichen und persönlichen Gründen für die Palliativ-Spirituelle Fortbildung entschieden, weil es ganzheitlich konzipiert wurde. Ich arbeite in der ambulanten Psychiatrie, was bedeutet, psychisch, meist schwer und chronisch, kranke Menschen in Ihrem Wohnumfeld und sozialen Kontext zu beraten, zu begleiten, zu unterstützen. Ziel ist es, die Selbständigkeit zu erhalten, die Lebensqualität zu erhalten, bzw. zu verbessern.

Der fachlich, medizinische Aspekt ist für Basiswissen wichtig. Dies war sehr abwechslungsreich gestaltet so dass eine grundlegende Basis mitgegeben wurde. Es weckte, zumindest bei mir, Interesse und Lust, sich damit weiter zu beschäftigen.

Der spirituelle Aspekt mit der Beschäftigung der existentiellen, ethischen und spirituellen Frage war für mich bereichernd. Die Fortbildung regte zum Nachdenken an, persönliche versunkene Ressourcen wurden dadurch wieder aktiviert.

Persönlich fand ich die vielfältige Zusammensetzung der Gruppe positiv. Der so mögliche Austausch war für mich äußerst bereichernd und belebend. Meiner Meinung nach wäre dies in einer fachbezogenen Gruppe nicht möglich gewesen.

Psychisch kranke Menschen, bei denen schwere und lebensbedrohliche Krankheiten diagnostiziert werden, benötigen eine besondere Unterstützung.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrung werden Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose, anders behandelt (z.B. entmündigend) und bedürfen einer besonderen, professionsübergreifenden Begleitung. Dazu gehört für mich, den Tod zu enttabuisieren, mich selbst mit der Endlichkeit auseinanderzusetzen, um in dieser Situation den Betroffenen unterstützen zu können. Zunächst beschränkt sich die berufliche Nutzung auf meine eigene Qualifizierung und auf die Beratung der Kollegen/innen im Team. […]

Susanne Karrer | Sozialpädagogin


„Vor Jahren hatte ich meine sterbenskranke Frau ins Domicilium begleitet und bin dort einem mir neuen von Angst entlastenden Hinsehen auf den Tod begegnet. Ich habe erfahren, wie dort ein jeder Gast […] in seiner Würde geachtet und gehalten wird. Eine Ahnung kam mir da, dass erfahrene, achtsame, ja "todeserfahrene" Menschen beitragen können, den Tod auch "weicher" werden zu lassen. Erlebt habe ich eine Kunst des Begleitens, der ich näher kommen wollte […].

[…] Vor Monaten habe ich mich auf das Sterben einer Freundin und auch meiner Schwiegermutter einlassen können, und ich durfte sie ein wenig begleiten. Beide haben mich beschenkt, reichlich, in dem ich "da" sein durfte. Dabei verdanke ich dem Domicilium und auch schon der PSF heute sehr, sehr viel. Ich möchte dort unbedingt weiter lernen, […] mit dem Herzen […] und in der Seele.

Die Ausbildung erlebe ich breit und umfassend. Unter anderen berühren mich folgende Themen z.Z. ganz besonders:
- […] Technisch-Organisatorisches, z. B. Inhalte und Gültigkeit von Patientenverfügungen, Organisation im Krankenzimmer.
- Körperliche und seelische Phasen von Krankheit und Sterben, deren Erkennbarkeit und die auf den Patienten konzentrierte Reaktion darauf.
- Einfühlende Achtsamkeit bei der Annäherung an den Patienten und an seine Bedürfnisse und mein achtsamer Umgang mit meinen eigenen Gefühlen dabei.
- "Ertasten" und Erspüren von Ritualen oder Einstellungen, die […] dem Patienten Halt geben könnten. […]

Dahin führen in ihrem jeweils eigenen Gebiet durchweg praxiserfahrene, kompetente und durch und durch authentische Dozenten, […] unabhängig davon, in welchem Fachgebiet oder Glauben jede/r Dozent/in beheimatet ist.

Diese Aus- bzw. Fortbildung schenkt mir neuen Zugang zu mehr Selbstsicherheit in künftigen Begegnungen mit sterbenden Menschen. Sie schenkt mir auch Dankbarkeit und gelegentliche Anflüge einer ganz stillen, tief inneren Heiterkeit. Ich beabsichtige, im Johannes-Hospiz in Pentling im Rahmen des Regensburger Hospiz-Vereins mich ehrenamtlicher Mitarbeit zu stellen.“

Prof. Dr.-Ing. Wolfram Weyrauch | Ehrenamtlicher Hospizhelfer


„Die vielen unterschiedlichen Referenten dieser Ausbildung geben mir Einblicke in diverse Aspekte der letzten Lebensphase. Dies und auch die Gespräche mit den anderen Teilnehmern, aus Medizin, Pflege oder hospizfremden Berufen, helfen mir Scheu und Angst vor dem in unserer Gesellschaft so tabuisierten Thema, zu überwinden.

Diese Fortbildung lehrt mich, dass Sterben ein Teil des Lebens, ja meines Lebens ist. Ich kann mit meinem hier erworbenen Wissen realistischer, aber auch unverkrampfter und mutiger mit dem Sterben anderer und meiner eigenen Sterblichkeit umgehen.“

Eva-Maria Weishart | Buchhalterin, Seniorenbegleiterin in kath. Gemeinde


Diese PSF ist eine Erweiterung in jedem Sinn. Die Verzahnung der unterschiedlichen Lerninhalte und Übungen ist faszinierend, spannend, herausfordernd und vermittelt die vielen Facetten des Themas „Leben und Tod in Würde“ sehr anschaulich.

Gerade die Herausforderungen sind es, die mich persönlich „weiter“ und größer machen. Ich bin oft an die Grenzen meiner Denk- und Empfindungsweise geführt worden, dort aber nie alleine gelassen worden. Die Dozentinnen und Dozenten haben immer Angebote gemacht, die Themen persönlich für mich zu vertiefen und sie in mein tägliches Denken, Fühlen und Tun zu integrieren.

So wird aus viel Theorie und viel Praxis ganz schnell viel eigenes Leben. Ich bin durch die PSF bereichert und gut ausgestattet, eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Sterbebegleitung fundiert auszuüben.

Andreas Sauerlacher | Ehrenamtlicher Palliativbegleiter