Zazen Kai

Zen ist wie eine Tasse Tee, es schmeckt einem Christen genauso wie einem Buddhisten.

Yamada Koun Roshi, Mitbegründer der Sanbô Kyôdan Zen-Schule, gest. 1988, Japan

Methoden der Zen-Praxis sind Zazen (von jap.: Za = sitzen und Zen = Versenkung) unterbrochen durch Kinhin (Gehmeditation) und Rezitationen sowie Koan-Arbeit. Ein ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag (Samsara). Alle Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht den Geist zu beruhigen. Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere möglich.

Das praktizierte Schweigen dient der Konzentration und Nicht-Ablenkung. Mahlzeiten werden gemeinsam und in Stille eingenommen. Alle Tätigkeiten, so auch Samu-Arbeit (konzentrierte Tätigkeit für die Gemeinschaft) werden in Stille und Achtsamkeit verrichtet.

Ein Zazen-Kai ist ein Übungstag, der sich gut für Eingeübte und als Einführung für Meditationsanfänger eignet. Sitzeinheiten: 14 x 20 - 25 min.

Wenn Sie sich für ein Jin Shin Jyutsu-Seminar interessieren, dann können Sie sich über das Programm anmelden.

Hierzu werden Sie die folgenden Lehrern, Kursleitern und Referenten begleiten:

Migaku Sato Roshi

Migaku Sato Roshi

Migaku Sato Roshi, Studium Romanistik und klassische Philologie in Tokyo und Theologie in Göttingen und Bern. Professor für Neues Testament an der Rikkyo Universität/Tokyo. 1982 erster Kontakt mit Zen mit Pater Enomiya Lassalle. Ab 1985 Zen-Schüler von Yamada Koun Rôshi. Nach dessen Tod 1989 Schüler von Kubota Jiun Rôshi sowie Yamada Ryoun Rôshi. Lehrbefugnis seit 2004, Associate Zen-Meister seit 2009.

Helena Snela

Helena Snela

Helena Snela, Mag. Psych., Yoga-Lehrerin, Jin Shin Jyutsu Praktikerin, Zen-Lehrerin der Sanbô Kyôdan Linie, Leiterin der Hospiz-Gemeinschaft seit 2004. 1974-1976 Stipendiatin des SOS-Kinderdorfs international, Assistentin von Hermann Gmeiner beim Bau des ersten SOS-Kinderdorfes in Polen/Bilgoraj.





Dr. Dr. Bogdan Snela

Dr. Dr. Bogdan Snela

Dr. theol. Dr. phil. Bogdan Snela, Zen-Lehrer der Sanbô Kyôdan Linie, 1978 bis 2000 Lektor für Religion und Spiritualität im Kösel-Verlag München und Autor bzw. Herausgeber von Büchern für östliche und westliche Spiritualität, Mystagogie-Lehrer nach eigener Methode - inspiriert von Karl Rahner, Lehrtätigkeit im Bereich Zen-Spiritualität und westlicher Mystik.