Intersein - Margrit Irgang

Martin Ufer

Margrit Irgang, Schriftstellerin und Meditationslehrerin, praktiziert Zen seit 1984, seit 1992 bei Thich Nhat Hanh. Weiterbildung in Initiatischer Therapie, Schulung in den Zen-Künsten shodo (Weg des Pinsels) und chanoyu (Teezeremonie). Leiterin von Meditationsseminaren. Autorin u.a. von „Wunderbare Unvollkommenheit“, „Dieser Augenblick“ und „Geh, wo kein Pfad ist, und hinterlasse eine Spur“(Herder). www.margrit-irgang.de

Mit allem verbunden

Die Erkenntnis, dass es keine Grenzen gibt zwischen Ich und Du, Mensch und Natur, ist Teil der mystischen Erfahrung aller Religionen. Thich Nhat Hanh hat dafür den Begriff „Intersein“ geprägt. Wer um diese Verbundenheit weiß, wird heilsamere persönliche und politische Entscheidungen treffen. Er oder sie wird neue Prioritäten setzen: Wichtiger als die äußere Position im Leben wird vielleicht die Entwicklung von Gelassenheit, Mut, unbestechlicher Wahrnehmung und tragenden Werten sein.

„Intersein“ macht uns klar, dass wir Verantwortung haben – aber auch, dass unsere Haltung und unsere Handlungen mehr bewirken können, als uns bislang bewusst war.

Ein Wochenende mit stillem Sitzen, geführten Meditationen, kurzen Vorträgen, Gehmeditation in Raum und Park und Übungen aus der Plum-Village-Dhyana-Schule von Thich Nhat Hanh. Abgesehen von zwei Rundgesprächen findet das Seminar im Schweigen statt. Das Sitzen auf Stühlen ist möglich.

Die spirituelle Erfahrung „Intersein“

Stilles Sitzen, Vorträge, Gehmeditation in Raum und Garten und Übungen aus der Schule von Thich Nhat Hanh. Ein Schweigekurs mit Rundgesprächen zur Praxis.